14906997_1244125788962391_6738855009018145153_nIt’s been over two years since I was amazed by Isgaard’s “Naked”, an album that was just as progressive and just as good as most any other album that year.  I fell in love with the vocal experiments and the Gilmour-style guitars that soaked that album with uniqueness and beauty.  Now, Isgaard is getting ready to release her next album “Whiteout”, releasing on November 18, and I am equally amazed as I was last time.

Isgaard is apparently the artist’s name, or pen name.  I have no idea.  She just goes by Isgaard.  She provides vocals for her albums, and the backing musicians include Jens Lueck on drums and keys, Ingo Salzmann on electric guitars, Katja Flintsch on violin and viola, Annika Stolze on violoncello, Dieter Koch on acoustic guitars, Volker Kuinke on recorders, and Joachim Schlüter on slide guitar.  Now, that’s a pretty eclectic range of instruments, and this album is absolutely immersed in an artsy, classy style utilizing all of these instruments in a lush, engaging manner.

“Whiteout” features the signature Isgaard style: softer, pop melodies accentuated with riveting guitar work, a wide variety of novel instruments, world music, and, of course, Isgaard’s vocals.  The first part of that is something I consider progressive pop, a subgenre that I feel should be recognized by the prog community.  It would feature bands like Tears for Fears and Frost*.  Isgaard easily falls into the category, as she pushes the limits of composition and performance; not settling for just a pop album.

Her vocals are a clear indication of this.  Isgaard’s voice has a certain grit to it that is instantly recognizable to me.  She is a very emotional singer, but her greatest strength is her willingness to experiment with vocal inflections that range from world music to her own psychedelic concoctions, similar to artists like Kate Bush.  This album continues to impress in this area with amazing vocal performances on tracks like “Tikdabra (Dried-Out Land”), “Silva”, and the three part “Whiteout” suite.  Spine-tingling, goosebump-inducing vocals are definitely the meat and potatoes of this album.

This album does feature something more than “Naked”.  While the Euro pop, folk, and world music foundation is intact, this album features some incredible sweeping, orchestral movements, especially in the last half of the album.  “Whiteout” simply feels more emotional and a little less psychedelic than her previous album, but that swap is perfectly fine by me.  The music is beautiful and the emotions climax spectacularly.

The album sounds pleasant enough to start, but really gets going at “Tikdabra (Dried-Out Land)”, a song that evokes feelings of parched deserts and wide open spaces.  It’s also the song at which Isgaard’s real vocal power begins to present itself, with vocal inflections with a Middle Eastern flavor bursting through the dry air and awe-inspiring emotion on display.  This song makes my arm hairs stand on end.  It’s one of the songs that makes you want to sit in silence a bit afterwards, just to absorb what you heard.  “Silva” also stands out with a cool treading rhythm and a super catchy chorus.

“Whiteout” reaches its zenith, however, with the three-part title song.  This song is easily one of the best songs I’ve heard in 2016.  It starts with a slow burning build, transitions into emotional guitar solos and vocal inflections, and explodes in the third part with a truly magnificent orchestral movement.  This might be the best song I’ve heard from Isgaard, though it does remind me somewhat of one of my other favorite songs from her, “Overflow” from her previous album “Naked”.  “Whiteout I-III” is worth the price of admission alone.  Other favorite tracks include “No Man’s Land”, “Shine On”, and “Silent Stranger”.

“Whiteout” ends with a reprise of “Shine On”.  It’s like the cool down after the workout.  It gives us a few minutes to absorb the musical experience we just heard.  This is the style of the whole album: a massive trainload of melody and emotion that will rush over you, sometimes leaving you feeling dried out and sparse, and other times leaving you renewed and overjoyed.  It’s a true work of art through and through.  Isgaard deserves your attention.

https://theprogmind.com/2016/11/16/isgaard-whiteout/


Ein Whiteout ist eine Helligkeit, die bei schneebedecktem Boden und einer bestimmten Lichtsituation dazu führen kann, dass aufgrund von Kontrastreduzierung der Horizont verschwindet, weil das ganze Blickfeld gleichmäßig hell ist. Ein schöner Titel, der sich auch auf die Welt in der wir zu Zeit leben übertragen lässt.

Das neue ISGAARD Album klingt ein wenig rockiger als die beiden Vorgänger. Weiterhin gibt es aber Einflüsse aus Pop, Ethno und Klassik, die die Basis für die Songs sind. Melancholische Keyboard-Teppiche und allerlei elektronische Sounds mischen sich mit echten Instrumenten wie Flöten, Streichern, Gitarren und Drums.

Die Lieder untereinander empfinde ich abwechslungsreicher als die der Vorgänger Alben. Die eingesetzte Streichersektion verleiht Liedern wie „Tikdabra“ eine neue Dimension. Bei diesem Lied zeigt Sängerin Isgaard, dass sie stimmlich auch einiges zu bieten hat, was man aber meistens nicht zu hören bekommt.

„You didn’t fall“ wird am 18.11. als Single inklusive Video ausgekoppelt. Der Song ist ungewohnt rockig und erinnerte mich vom Arrangement etwas an Bands wie COLDPLAY oder KENT. Inhaltlich ist es eine Verneigung vor Menschen wie der Pakistanerin Malala Yousafzai, die sich trotz großer Bedrohungen und Repressalien für die Bildung von Frauen in fundamentalistisch-islamischen Ländern einsetzen.

„Silva“ würde meiner Meinung nach auch eine gute Single abgeben. Man merkt hier gut aus wie vielen Elementen die Mischung besteht, und wie viel Mühe sich Jens Lueck mit der gesamten Produktion gegeben hat. Aufnahme, Mischung und Mastering kommen alle aus seiner Hand. Dazu spielt er noch Keyboards, Drums, programmiert und schreibt zusammen mit Sängerin Isgaard alle Songs.

Als Besonderheit gibt es den 13 Minütigen Titeltrack „Whiteout“, unterteilt in drei Kapitel. Hier wird die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die ein Buch zu lesen beginnt, in dem scheinbar ihr Leben beschrieben wird. Gleichzeitig verblasst die Realität und Dinge, von denen sie geglaubt hat, dass sie einen festen Platz in ihrem Leben haben, hören auf zu existieren. Praktisch ein „Whiteout“. Ein ziemlich dramatischer Abschluss eines gelungenen Albums.

http://www.der-hoerspiegel.de/portal/music/pop/whiteout


Nun liegt das 7. Album, Whiteout, der Musikerin Isgaard bei mir auf dem Tisch. Die Hamburgerin beschreibt ihre Musik als Art-Pop, Crossover und Worldmusic-influenced und somit schauen wir mal wieder musikalisch über den Tellerrand. Neben ihrer klassischen Gesangsausbildung sang sie als Leadsängerin in diversen Projekten. In dieser Zeit entwickelte sie ihre Vorstellung von Musik, die andersartig und universell ist. Stilübergreifend war ihre Vorstellung, denn die Musikerin mochte in ihrer Jugend Kate Bush, Tori Amos und Pink Floyd. In dem mir vorliegenden Silberling kann man das alles in wunderbarer Form finden.

Ich habe mir den Silberling in Ruhe angehört und bin begeistert. Es ist eine Mischung aus Rock, Pop und sphärischen Klängen. Dazu gesellt sich ein wenig Folk und in dem Lied Shifting Word erkennt man orientalische Einflüsse. Das Album ist eher ruhig gehalten und lädt zum Genießen ein. Man kann sich von den schönen Melodien und der klaren und weichen Stimme der Musikerin verzaubern lassen. Aber nicht nur für die sanften Gemüter bietet diese Scheibe etwas. Zum Beispiel ist You Didn`t Fall ein poppiger und sehr tanzbarer Song. Es ist für jeden etwas dabei!

Meine Lieblingsstücke auf der CD sind Prologue, No Man`s Land, Silva und Into The Great Wild Open. Das Letztere ist mein absolutes Highlight und das Beste auf dem Album. Alle vier Songs sind ruhige, verträumte Lieder, bei der man, gepaart mit der Stimme von der Musikerin, in eine grandiose Klangwelt eintaucht. Es ist eine Musikmischung aus Kate Bush und Pink Floyd. Ich möchte da aber noch eine Musikerin ins Spiel bringen. Als ich den Silberling das erste Mal hörte, musste ich gleich an Sarah Brightman denken, die ich sehr gerne höre. Ich finde, beide haben eine ähnliche Klangfarbe in der Stimme.

Ein wirklich tolles Album habe ich hier, das sehr gut in meine Sammlung passt. Jeder, der Kate Bush, Pink Floyd und Sarah Brightman gerne hört, macht mit dem Kauf der CD überhaupt nichts falsch. Tolle Lieder sind auf dem Silberling gebrannt, die viele musikalische Facetten der Musikerin zeigen. Mal ist die Musik sphärisch, verträumt und verspielt, dann aber wieder poppig und etwas rockig. Alle Texte sind im Booklet zum Nachlesen. Es ist ein musikalisches Werk von sehr hoher Qualität!

http://folknews.de/isgaard-whiteout-2016-mit-gewinnspiel/