2 weitere sehr schöne Rezensionen zu „Whiteout”.

12. Januar 2017   -   0 comments

Whiteout Rezension von Martina Wutscher„Wunderschöne Klangwelten sind es, in die Whiteout entführt. Auf ihrem sechsten Studioalbum zementiert Sängerin Isgaard den neuen Weg, den sie ab dem Drittwerk Wooden Houses (2008) eingeschlagen hat: Art Pop mit einer großen Portion Emotion, bereichert um Einflüsse aus Klassik, Rock, Folk und Weltmusik. Die Melodien sind mitreißend und vereinnahmend. Besonders die ausgereiften, authentischen Orchesterparts tragen zur Atmosphäre bei. Das Herzstück bildet die glasklare Stimme von Isgaard, die einiges an Leidenschaft in die Texte packt. Schier überwältigend wirkt sie im Zusammenspiel mit den imposanten orchestralen Kompositionen, wie sie sich in Whiteout Part 3 finden. Das Album besticht jedoch nicht nur durch diese mächtigen, energiegeladenen Elemente – vor allem die ruhigeren Titel stellen das musikalische Können unter Beweis. Es ist schwer, sich den zarten, fast flüchtigen Klavierklängen von Into The Great Wide Open zu entziehen. Streicher unterlegen den nötigen Soundteppich, welcher die anmutige Atmosphäre des Liedes trägt. Whiteout schafft es, Filmmusikfeeling aufkommen zu lassen, ganz ohne Film.“

Martina Wutscher/Orkus


Whiteout Rezension von Jasmin Froghy„Isgaard sind einer jener raren, ganz besonderen Musikjuwelen, die es vermögen, ihren Zauber in fragilste Zwischentöne zu legen. Mit ihrem glasklaren Gesang zelebriert die norddeutsche Chaunteuse perfekt die Magie des Moments – warm, nahezu sinnlich schmiegt sich die Stimme der Frontfrau in die Gehörgänge. Auch mit ihrer jüngsten Platte „Whiteout“ inszeniert die ätherische Folkpop-Formation ein intimes Werk voller Tiefgang, Seele und durchdringender Intensität.Dennoch unterscheidet sich die Veröffentlichung von den Vorgängern; ist vielseitiger, kraftvoller und kontrastreicher – insbesondere was das Zusammenspiel der Emotionen betrifft. Licht und Schatten liegen dicht beieinander. Alle Stücke leben von liebevoll-detaillierten Arrangements, die unter die Haut gehen und berühren, besitzen aber gleichermaßen eine progressive, experimentelle Komponente. Ethno- und Weltmusik-Elemente finden ebenso ihren Weg auf das Album wie akustische, rockige oder atmosphärische Pop-Art-Parts. Diverse Studiomusiker haben mitgewirkt, so wurden beispielsweise echte Streicher eingespielt, was dem klassischen Soundkonstrukt einen dynamischen Charakter verleiht. Schönste Klangkaskaden und Melodiebögen, durchdachte Inhalte sowie ein nebulöser Hauch Mystik und bittersüße Schwermut komplettieren ein weiteres Meisterwerk Isgaards.

Jasmin Froghy/Sonic Seducer

Eine weitere Rezension zum neuen ISGAARD-Album!

4. Januar 2017   -   0 comments

WHITEOUT. Der Moment, in dem Himmel und schneebedeckte Erde an der Horizontlinie verschmelzen und man nicht mehr weiß, wo das Land endet und das Nichts beginnt. Oder das Verlorensein im dichten Nebel, der allem die Konturen nimmt, der jede Gestalt verschluckt. So hat sich Isgaard in den vergangenen zweieinhalb Jahren nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums „Naked“ oft gefühlt, wenn sie sich mit dem Chaos unserer heutigen Realität konfrontiert gesehen hat. Und was liegt für eine Sängerin näher, als diese Emotionen in Musik zu übersetzen? Zusammen mit ihrem Lebens- und Projektpartner Jens Lueck hat Isgaard 13 Stücke geschrieben, die sowohl inhaltlich als auch musikalisch keine Kompromisse machen. Irgendwo zwischen Art-Pop-Elementen, intim-folkig inspirierten akustischen Parts, Rock-Fragmenten und Streich-orchester basierten Passagen fliegt Isgaards facettenreiche Stimme durch die Stücke und fügt alles zu einer ganz eigenen Stilistik zusammen. Inhaltliches Zentrum des Albums ist das 3-teilige Titelstück ”Whiteout“, in dem die Geschichte einer jungen Frau erzählt wird, die ein Buch zu lesen beginnt, in dem scheinbar ihr Leben beschrieben wird…

„Whiteout“ ist das nunmehr siebte Album von Isgaard, der deutschen Sängerin mit der großen Stimme. Seit ihrem letzten Album „Naked“ sind zwei Jahre vergangen. Man spürt den dreizehn Songs auf „Whiteout“ deutlich an, dass die Künstlerin in den vergangenen Jahren gereift ist – musikalisch wie textlich. Ihr zur Seite steht auch bei diesem Album, wie schon in der Vergangenheit, Jens Lueck, der zusammen mit Isgaard ein kongeniales Duo bildet. Für die Zukunft darf man sich aus dieser Konstellation noch so einiges erwarten! Sehr gut gefallen haben an diesem „Album“ die klugen und spannenden Liedtexte, die emotional berühren und unter die Haut gehen. Musikalisch bietet „Whiteout“ soliden Pop mit starken Folk-Einflüssen und Rockelementen. Das Album ist in dieser Hinsicht variabel und bietet einem breiten Publikum genussvolle Momente. Besonders die Folk-Passagen sind sehr gelungen und der musikalische Höhepunkt von „Whiteout“. Dieses Album ist als ein gelungenes Konzeptalbum anzusehen. Ein Umstand, der in der heutigen Zeit nicht mehr so häufig vorkommt. Mit diesem Album präsentiert sich Isgaard als ernstzunehmende Musikerin mit großer musikalischer Reichweite.

Steffie Sallieri

Neue Zusammenarbeit mit Eloy!

15. Dezember 2016   -   0 comments

Isgaard freut sich, an dem kommenden Eloy-Album mitgewirkt zu haben. Erstens, weil die Figur Jeanne d’Arc faszinierend ist und zweitens, weil die Band Eloy ein Urgestein der deutschen Art-Rock-Geschichte ist.

Hier ein Foto während der Aufnahmesession und liebe Worte von Frank Bornemann/Eloy!
Isgaard & Eloy

Liebe Freunde,
mit der Produktion von Part 1 unserer Rock Opera zu Jeanne d´Arc , ”The Vision, the Sword & the Pyre“ für das neue Eloy-Album, befinden wir uns mittlerweile auf der Zielgeraden, und ich freue mich sehr, dass die Ausnahmesängerin Isgaard einen Gesangspart im Stück ”The Prophecy“ übernommen hat. Ich möchte Euch gern in diesem Zusammenhang auf das neue, inzwischen siebte Album von ihr (vor wenigen Tagen erschienen) hinweisen. Sehr emotionale Musik, die man am ehesten als Art-Pop bezeichnen könnte, allerdings mit deutlichen Einflüssen aus dem Bereich Soundtrack und Progressive Rock. Das Highlight auf dem Album ist sicherlich das 3-teilige Titelstück WHITEOUT (13min34). Hier ist ein Link zum Making-Of-Video:

Auf dem beigefügten Foto singt Isgaard ihren oben erwähnten, wirklich sensationellen Beitrag für unser Werk im Studio ein.
Grüße aus dem Studio
Frank

252 posts have been published
With a total of 784 comments