Syrinx Call & Isgaard

1. Juni 2017   -   0 comments

2015 habe ich am Debut Album der Formation Syrinx Call mitgewirkt. Derzeit arbeitet mein Projektpartner Jens Lueck zusammen mit dem Syrinx Call – Kopf Volker Kuinke an dem neuen Longplayer. Ich freue mich, wieder einige Vocal-Parts zu übernehmen. Für alle, die das Projekt noch nicht kennen: Hier geht’s zum Making of des letzten Albums „Wind In The Woods“.

Musik an sich schreibt…

7. März 2017   -   0 comments

Isgaard meldet sich zwei Jahre nach dem letzten Album Naked (2014) zurück. Whiteout nennt sich das bereits sechste Album (davor gab es u.a. Wooden Houses aus dem Jahr 2008) der Sängerin Isgaard und des Produzenten, Komponisten und Musikers Jens Lueck, denn auch wenn Isgaard auf dem Cover steht, so ist es doch eigentlich ein gemeinsames Projekt der beiden Musiker. Und man kann konstatieren, dass die Formation von Platte zu Platte besser geworden ist.

War schon der Vorgänger Naked sehr gut, so ist Whiteout sicherlich die beste Produktion des Duos bisher. Ein Grund ist das sehr gute Songwriting, welches deutlich abwechslungsreicher ausgefallen ist, als dies bei früheren Veröffentlichungen der Fall war. Der Grundsound ist zwar gleich geblieben – es gibt eine Art Cross-Over-Pop – doch die Einflüsse sind deutlich vielfältiger ausgefallen. So gibt es folkige Passagen, Art-Pop-Elementen oder rockigere Arrangements. Und das tut der Musik spürbar gut. Hier verdienen sich die Gastmusiker auch ein großes Lob, denn vor allem die echten Streicher werten den Sound enorm auf. Und Ingo Salzmann bringt mit seiner E-Gitarre stellenweise floyd’sche Anklänge in die Musik ein. So entstehen stimmungsvolle Klangflächen über die sich der Gesang von Isgaard legen kann und die Grundlage nutzt, um mit ihrer tollen Stimme, das Tüpfelchen auf dem I zu setzen. Höhepunkt ist sicherlich das dreigeteilte titelgebende Epos “Whiteout“ mit seinen gut 13 Minuten, die nie langweilig werden und fast schon progressiven Charakter aufweisen.

Whiteout ist richtig gut geworden und hat großes Potenzial, auch eine größere Hörerschaft zu finden. Isgaard ist in der ersten Liga angekommen und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Überzeugend!

http://www.musikansich.de/review.php?id=17625

progVisions schreibt…

7. März 2017   -   0 comments

It has no sense to review this album on a track to track basis because it is a consistent album that is in balance. The beautiful voice of Isgaard is the star of this wonderful album. You don’t find hectic musical passages on this album. The music is delicately surrounding that beautiful voice. You can find some great vocal melodies on this album. One of my favorites of the first part of the album is a song called “Tikdabra”. Halfway the track the vocals change into a kind of Arabic chanting. Together with the full strings that were accomplished by overdub recordings this piece stands out for me. They managed to develop a beautiful atmosphere here.

The last section of the album exists out of the beautiful and delicately sung “Into The Great Wide Open” and “Whiteout” a suite which is divided into the parts “The Book”, “Shifting World” and “Whiteout”. The “Whiteout” suite is for me the highlight of this album. The beautiful melodic violin parts in “The Book” give the piece a classical atmosphere. Towards the end the tension of the music is building up towards a kind of climax. In “Shifting World” you can find some Arabic influences next to the vocal harmonies and great orchestration. The title track “Whiteout” has beautiful violin melodies and delicate sung vocals. If you listen to the orchestration parts in this song you will maybe think for the first time of that Sylvan connection of Jens Lueck. The album comes to an end with the short and atmospheric “Shine On (reprise)”.

“Whiteout” the 7th album of Isgaard is a beautiful album full of delicate sung vocals and atmospheres that are influenced by classical, new age and world music. The bright and clear voice of Isgaard sometimes reminds me of the work of Kate Bush. You can find beautiful melodies and great orchestrations on this album. As said before it is not a progressive album but progressive also means that you are an open minded listener. Just check it out.

http://www.progvisions.nl/reviews_uk/isg_whi_uk.htm

2 weitere sehr schöne Rezensionen zu „Whiteout”.

12. Januar 2017   -   0 comments

Whiteout Rezension von Martina Wutscher„Wunderschöne Klangwelten sind es, in die Whiteout entführt. Auf ihrem sechsten Studioalbum zementiert Sängerin Isgaard den neuen Weg, den sie ab dem Drittwerk Wooden Houses (2008) eingeschlagen hat: Art Pop mit einer großen Portion Emotion, bereichert um Einflüsse aus Klassik, Rock, Folk und Weltmusik. Die Melodien sind mitreißend und vereinnahmend. Besonders die ausgereiften, authentischen Orchesterparts tragen zur Atmosphäre bei. Das Herzstück bildet die glasklare Stimme von Isgaard, die einiges an Leidenschaft in die Texte packt. Schier überwältigend wirkt sie im Zusammenspiel mit den imposanten orchestralen Kompositionen, wie sie sich in Whiteout Part 3 finden. Das Album besticht jedoch nicht nur durch diese mächtigen, energiegeladenen Elemente – vor allem die ruhigeren Titel stellen das musikalische Können unter Beweis. Es ist schwer, sich den zarten, fast flüchtigen Klavierklängen von Into The Great Wide Open zu entziehen. Streicher unterlegen den nötigen Soundteppich, welcher die anmutige Atmosphäre des Liedes trägt. Whiteout schafft es, Filmmusikfeeling aufkommen zu lassen, ganz ohne Film.“

Martina Wutscher/Orkus


Whiteout Rezension von Jasmin Froghy„Isgaard sind einer jener raren, ganz besonderen Musikjuwelen, die es vermögen, ihren Zauber in fragilste Zwischentöne zu legen. Mit ihrem glasklaren Gesang zelebriert die norddeutsche Chaunteuse perfekt die Magie des Moments – warm, nahezu sinnlich schmiegt sich die Stimme der Frontfrau in die Gehörgänge. Auch mit ihrer jüngsten Platte „Whiteout“ inszeniert die ätherische Folkpop-Formation ein intimes Werk voller Tiefgang, Seele und durchdringender Intensität.Dennoch unterscheidet sich die Veröffentlichung von den Vorgängern; ist vielseitiger, kraftvoller und kontrastreicher – insbesondere was das Zusammenspiel der Emotionen betrifft. Licht und Schatten liegen dicht beieinander. Alle Stücke leben von liebevoll-detaillierten Arrangements, die unter die Haut gehen und berühren, besitzen aber gleichermaßen eine progressive, experimentelle Komponente. Ethno- und Weltmusik-Elemente finden ebenso ihren Weg auf das Album wie akustische, rockige oder atmosphärische Pop-Art-Parts. Diverse Studiomusiker haben mitgewirkt, so wurden beispielsweise echte Streicher eingespielt, was dem klassischen Soundkonstrukt einen dynamischen Charakter verleiht. Schönste Klangkaskaden und Melodiebögen, durchdachte Inhalte sowie ein nebulöser Hauch Mystik und bittersüße Schwermut komplettieren ein weiteres Meisterwerk Isgaards.

Jasmin Froghy/Sonic Seducer

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